Fe-EDTA zur Entschwefelung
€ 18,00/Liter
Fe-EDTA zur H₂S-Entfernung im Fermenter
ZORG Fe-EDTA ist eine Eisenchelatlösung zur In-situ-Reduktion von Schwefelwasserstoff direkt im Fermenter. Das Produkt schützt BHKW-Motoren, Gasleitungen, Gasaufbereitungssysteme und Betonbauwerke und reduziert gleichzeitig Spurenelementverluste.
Warum H₂S bereits im Fermenter entfernt werden sollte
H₂S verursacht:
- Korrosion im BHKW
- Schäden an Gasleitungen
- Belastung der Gasaufbereitung
- Betonkorrosion
Die In-situ-Entschwefelung reduziert Wartungskosten erheblich.
Schutz von Spurenelementen
H₂S bindet:
Co → CoS
Mn → MnS
Mo → MoS₂
Cu → CuS
Folgen:
- Prozessinstabilität
- reduzierte Methanausbeute
- höherer Spurenelementverbrauch
Fe-EDTA verhindert diese Reaktionen.
Wirkprinzip
H₂S + 2Fe³⁺-EDTA → S⁰ + 2Fe²⁺-EDTA
Regeneration erfolgt katalytisch durch Sauerstoff.
Keine Nebenreaktionen mit Phosphaten oder Carbonaten
Fe-EDTA:
- reagiert nicht mit Phosphaten
- reagiert nicht mit Carbonaten
- bleibt vollständig löslich
Einsatz von FeCl₂ als Alternative
FeCl₂ kann als kostengünstiger Ersatz eingesetzt werden.
Jedoch:
- Korrosionsrisiko durch mögliche HCl-Bildung
- Nebenreaktionen im Fermenter
- Beeinträchtigung der Düngewirkung des Gärrests möglich
- Insbesondere bei landwirtschaftlicher Nutzung kann dies zu Einschränkungen führen.
Vorteile gegenüber Eisenchlorid (FeCl₃)
Eisenchlorid reagiert stöchiometrisch:
H₂S + Fe³⁺ → FeS↓
Dadurch entstehen:
- Schlammaufbau im Fermenter
- Reduzierung des Nutzvolumens
- Erhöhter Rührwerksverschleiß
- Zusätzliche Entsorgungskosten
Fe-EDTA arbeitet dagegen katalytisch.
Leistungsäquivalenz
1 Liter ersetzt ca. 20 kg Eisengranulat (40 % Fe)
≈ 8 kg elementares Eisen
Dosierung
1–3 mol Fe / mol S
50–250 ppm Fe im Fermenter
1,5 Liter pro Tag für 1MW Biogasanlage mit 100% Mais
Besonders geeignet für
- landwirtschaftliche Biogasanlagen
- Geflügelmist
- proteinreiche Substrate
- Anlagen mit H₂S > 1500 ppm
- Membran-Upgrading
Hinweis Ökolandbau
Nicht empfohlen bei Einsatz im ökologischen Landbau.
Anwendung
Direkt im Reaktor
Anwendung
Direkt im Reaktor